Eine tragfähige Grundlage für die Versorgung von Palliativpatienten in Frankfurt

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Viele unheilbar Kranke wünschen sich, friedlich und ohne große Leiden und Schmerzen zu Hause sterben zu können. Möglich wird das durch eine palliativmedizinische Versorgung, die aber keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist. Denn eine Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen ist noch nicht der Regelfall und Erlöse sind auf diesem Gebiet kaum zu erzielen. Daher entschloss sich der FFBT, die Palliativversorgung besonders intensiv zu unterstützen und so aktiv dazu beizutragen,Schwerstkranken ihren letzten Weg wesentlich zu erleichtern.

Im Jahr 2011 erhielt die 2010 neu gegründete Palliativteam Frankfurt gGmbH (gemeinnützige Gesellschaft) die erste finanzielle Zuwendung durch den FFBT. Wie uns der Geschäftsführer und leitende Arzt des Palliativ-Teams, Dr. med. Ingmar Hornke, mitteilte, trug diese Summe ganz wesentlich dazu bei, die ambulante Palliativversorgung in Frankfurt und Umgebung auf eine solide strukturelle Grundlage zu stellen.

So konnte eine zusätzliche Stelle für eine Palliativ-Care-Fachpflegekraft geschaffen werden. Die Personalausstattung erhöhte sich dadurch auf zehn Mitarbeiter, die im ärztlichen Dienst und Pflegedienst arbeiten. Darüber hinaus wurde die Beschaffung eines medizinisch dringend erforderlichen mobilen Ultraschallgeräts und eines weiteren bedarfsgerecht ausgestatteten Notfallkoffers möglich.

Unsere Zuwendung trug maßgeblich dazu bei, dass 2011 mehr als 400 Patienten in Frankfurt und dem direkten Umland erfolgreich bis zuletzt zu Hause betreut werden konnten. Unerwünschte Krankenhauseinweisungen oder Rettungsdiensteinsätze wurden zuverlässig verhindert.

Auch der Grundstein für ein Kinderpalliativteam konnte in 2011 gelegt werden, das im Februar 2012 mit einem ersten Kernteam seine Arbeit aufnahm.